Der teuerste Quickie der Welt

Posted on November 19, 2012

Wir leben in interessanten Zeiten. Was früher höchstens in einem S-F Film ein Thema gewesen ist, ist heute Realität. Freunde treffen ohne sich von der Couch zu bewegen, große Liebe suchen in dem man für paar Euro im Monat Partnervorschläge nicht von dieser Welt erhält oder grenzenloses Einkaufen ohne mit voll verschwitzten Menschen in einer kilometerlanger Schlange vor der Kasse zu stehen.

Genau…Einkaufen. Vor paar Jahren nahm ich mit Interesse zur Kenntnis, dass jeder Scheiß verkäuflich ist wenn man sich klug genug anstellt…oder dämlich je nach dem was man anbietet. Ein Auto vom Papst für 14.000 EUR für den ich vielleicht 3.000 bezahlt hätte, ganzes Dorf samt Kühen, Bauern und allem was dazu gehört oder ein schimmeliger Toast auf dem mit viel Phantasie (verstärkt durch Verzehr von halluzinogenen Pilzen) das Gesicht von der heiligen Jungfrau Maria zu erkennen ist. Und genau in dieser Zeit, als ich diese atemberaubende News über kuriose Auktionen hörte, stellte ich mir selbst die Frage…wann wird jemand auf die Idee kommen, eigene Jungfräulichkeit zu verkaufen? Die Jahre vergingen und ich vergaß meine damaligen, hoch philosophischen Reflexionen doch vor paar Wochen wurde das Thema in meinem Kopf unerwartet wach! Es überraschte mich nicht großartig als ich darüber erfuhr, ich war ja mental schon seit Jahren darauf vorbereitet, denn früher oder später musste jemand auf die Idee kommen eigene Unschuld für paar bunte Scheine anzubieten. Eine Show in Australien macht es jetzt möglich. In einer Internetauktion wurde sowohl die Unschuld einer jungen Frau als auch die von einem Mann angeboten und prompt fanden sich zahlreiche Käufer, die sich für dieses Vergnügen von viel Geld trennen wollten. Ein Japaner bot für einen Quickie mit der 20-jährigen Brasilianerin 780.000 Dollar, die schnelle Nummer mit dem Mann wurde einer Bieterin (oder Bieter, wer weißt) 3.000 Dollar wert. Ist schon ein gewaltiger Preisunterschied, oder? Diejenigen die nach Erklärung suchen, können die Seite mit der Auktion leicht im Netz ausfindig machen und die Fotos der Kandidaten betrachten…danach wird einiges klar. Eigentlich wäre diese ganze Angelegenheit nicht wert, meine kostbare Zeit dafür zu verschwenden wenn die überglückliche Frau, die bald für Koffer voller Geld entjungfraut wird, ihren Mund nicht öffnete um zu erklären, dass es sich dabei nicht um Prostitution handelt. Sie fand eine aberwitzige Erklärung, denn wenn man nur ein Mal den Körper für Geld anbietet wird man ja keine Prostituierte. Ich würde sagen erst ab dem dritten…nein vierten Mal, oder auch noch nicht? Da mir diese Erklärung sehr plausibel erscheint werde ich demnächst einen Zigarettenautomaten von der Wand reißen, den Wagen vom unbeliebten Nachbarn demolieren und vielleicht noch ganz zum Schluss im Supermarkt vor dem Biogemüse-Regal einen dampfenden Haufen setzten…soll mir da einer für das alles mit einer Anzeige kommen so werde ich ihm dreckig ins Gesicht lachen! War ja nur einmalig! Alles klar, jetzt zur Realität zurück…natürlich wird sie dadurch zu einer Prostituierte, da kann sie sich anlügen so oft sie will. Sobald sie für diese schnelle Nummer bezahlt wird unterscheidet sie sich in keiner Weise von den Mädchen, die in knapper Bekleidung auf der Straße stehen und Kerle mit ihren blanken Hintern anlächeln in der Hoffnung ihnen für wenige Momente Spaß paar Euro zu entlocken! Obwohl…eigentlich gibt es einen gravierenden Unterschied, denn die Mädels geben zu, dass sie der Prostitution nachgehen! Übrigens. Sollte die Jungfräulichkeit dieser Frau in dem gleichen Zustand sein wie ihr Intellekt, so wird sich der Kollege Japaner bei der Erforschung ihrer Weiblichkeit noch wundern! Die Macher der Show sind da wohl einer anderen Meinung wie die Anbieterin der Unschuld, den die brisante „Transaktion“ wird in einem Privatjet auf dem Weg zwischen Australien und USA abgeschloßen um mit dem Gesetzt nicht in Konflikt zu geraten

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